Nutzungsbedingungen (AGB)

Anbieter: Mathias Jehle, Schubertweg 9/1, 8141 Premstätten, Österreich, E-Mail: [email protected] (im Folgenden „Anbieter“). Diese Bedingungen gelten für die Nutzung von Vulnerize und der darüber angebotenen Leistungen.

1. Leistung

Vulnerize führt automatisierte, überwiegend passive Prüfungen öffentlich erreichbarer Websites durch und erstellt daraus Berichte. Die Ergebnisse sind Hinweise. Sie ersetzen keinen manuellen Penetrationstest, keine Rechtsberatung und keine vollständige Barrierefreiheitsprüfung. Eine bestimmte Sicherheit, Rechtskonformität oder ein Suchmaschinen-Ranking wird nicht zugesichert.

2. Zulässige Nutzung

Du darfst nur Websites scannen, für die du berechtigt bist oder deren öffentliche Prüfung zulässig ist. Wiederkehrende Scans (Monitoring) sowie aktive, nicht-destruktive Sicherheitstests setzen eine Domain-Verifizierung und deine ausdrückliche Einwilligung voraus; sie sind ausschließlich auf Domains zulässig, über die du verfügungsberechtigt bist. Die Nutzung als Proxy, zur Netzwerk-Erkundung, für Lasttests, zum Angriff auf Systeme Dritter oder zum Umgehen von Limits ist untersagt.

3. Tarife, Preise und Zahlung

Der Anbieter ist Kleinunternehmer im Sinne des § 6 Abs. 1 Z 27 UStG; es wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen. Alle angegebenen Preise sind Endpreise. Bezahlte Tarife werden im angegebenen Abrechnungszeitraum (in der Regel monatlich) im Voraus über den Zahlungsdienstleister Stripe abgerechnet. Das Abonnement verlängert sich automatisch um den jeweiligen Zeitraum, solange es nicht gekündigt wird. Du kannst jederzeit mit Wirkung zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums kündigen; bereits gezahlte Entgelte werden nicht anteilig erstattet. Der Funktionsumfang der Tarife ergibt sich aus der Preisübersicht.

4. Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht nach dem Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz (FAGG) grundsätzlich ein Widerrufsrecht von 14 Tagen zu. Bei digitalen Leistungen, die sofort bereitgestellt werden, erlischt das Widerrufsrecht, wenn du der sofortigen Ausführung ausdrücklich zustimmst und zur Kenntnis nimmst, dass du dadurch dein Widerrufsrecht verlierst. Die Zustimmung wird beim Abschluss des kostenpflichtigen Tarifs eingeholt.

5. Website-Optimierung (Dienstleistung)

Über das Anfrageformular kannst du eine individuelle Website-Optimierung anfragen. Die Anfrage ist unverbindlich und stellt noch keinen Vertrag dar; ein Vertrag kommt erst durch ein gesondertes Angebot des Anbieters und dessen Annahme zustande. Voraussetzung für die Durchführung ist, dass du über die betreffende Website verfügungsberechtigt bist, dem Anbieter die erforderlichen Zugänge bereitstellst und vor Arbeitsbeginn eine Sicherung deiner Website vorliegt. Der Anbieter schuldet eine fachgerechte Bearbeitung der vereinbarten Punkte, nicht jedoch einen bestimmten Erfolg (z. B. ein konkretes Ranking). Der Leistungsumfang, der Preis und der Zeitrahmen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot.

6. Mitwirkung und Verantwortung des Kunden

Du bist dafür verantwortlich, dass du zur Prüfung bzw. Optimierung der jeweiligen Website berechtigt bist und die erforderlichen Einwilligungen vorliegen. Für eigene Inhalte, Zugangsdaten und Datensicherungen bist du selbst verantwortlich. Der Anbieter führt Änderungen an einer Website nur nach deiner ausdrücklichen Freigabe durch.

7. Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Eine Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Datenverlust aus Umständen, die du durch zumutbare Sicherungen hättest vermeiden können, ist bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Zwingende gesetzliche Ansprüche, insbesondere nach dem Konsumentenschutzgesetz und dem Produkthaftungsgesetz, bleiben unberührt.

8. Verfügbarkeit

Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit, schuldet aber keine ununterbrochene Erreichbarkeit. Wartungsarbeiten, Störungen beim Hosting-Anbieter oder höhere Gewalt können zu vorübergehenden Einschränkungen führen.

9. Schlussbestimmungen

Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen und des UN-Kaufrechts. Für Verbraucher gilt dies nur insoweit, als dadurch keine zwingenden Schutzbestimmungen des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzogen werden. Gerichtsstand ist, soweit zulässig, das für den Sitz des Anbieters sachlich zuständige Gericht; für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Stand: 30. Oktober 2026